RUB » CERES » Moving Religion » Ruhr-Universität Bochum
en

Ruhr-Universität Bochum

Im Jahr 1964 wurde mit dem Bau der Ruhr-Universität auf einer Anhöhe am Kemnader See begonnen, nur ein Jahr später wurde der Lehrbetrieb in den Ingenieurswissenschaften aufgenommen. Die Lehre in den Natur- und Geisteswissenschaften sowie der Medizin begannen erst vier Jahre später. Im Jahr 2015 feierte die Ruhr-Universität, die inmitten der dynamischen, gastfreundlichen Metropolregion Ruhrgebiet liegt, somit ihr 50-jähriges Jubiläum.

luftbild-1.jpg Mit rund 42.000 Studierenden zählt die Ruhr-Universität zu den zehn größten Unis Deutschlands. Sie vereint mit 20 Fakultäten alle großen wissenschaftlichen Disziplinen auf einem Campus, obgleich mittlerweile einige Fakultäten und Lehrstühle in die Peripherie verlagert werden – darunter seit dem Sommersemester 2015 auch der Lehrstuhl für Religionswissenschaft. Fast alle Studiengänge werden als Bachelor-Master-Programme angeboten.

Großer Wert wird an der Ruhr-Universität auf eine Vernetzung der verschiedenen Forschungsdisziplinen aus den Lebenswissenschaften, den Natur- und Ingenieurwissenschaften und den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften gelegt. Zurzeit gibt es daher sieben Research Departments – darunter auch das CERES (Centrum für religionswissenschaftliche Studien).

So viel zu den ernsten und wichtigen Fakten. Aber zu unserer Uni gehört es auch, sie mit Humor zu nehmen und über ihre kleinen Macken und Geschichten zu lachen. Diese wollen wir euch keinesfalls vorenthalten, ihr sollt ja nicht unvorbereitet zu uns kommen und auch mancher Stelle vorgewarnt sein:
 

Die Ruhr-Universität zählt zu den hässlichsten Unis Deutschlands, oder?

campus1_steffen.jpg Ja, definitiv, es abzustreiten wäre zwecklos. Die Architektur ist eine Katastrophe aus Beton, die aber auch ihren eigenen Charme – natürlich Ruhrpott-Charme – hat, irgendwann lernt man den „Hafen des Wissens“ doch irgendwie zu lieben. Hafen des Wissens? Ja, das ist das architektonische Konzept hinter den Gebäuden: Unser Audimax sieht von oben aus wie eine Muschel und die Gebäude der I-, G-, M- und N-Reihe sollen Schiffe darstellen. Die Tatsache, dass die Waschbetonplatten auf dem Hauptcampus klappern, haben Studenten mittlerweile auch in dieses Konzept mit eingebaut: das ist das Rauschen der Wellen. Aber ehrlich gesagt klingt der ganze Beton auch irgendwie schlimmer als es ist und ändern können wir es auch nicht. Es waren nun mal die Sechzigerjahre und wir sind nun mal im Ruhrgebiet. Wir haben nicht so viele Prachtbauten, unsere Pracht ist Zechenstyle! Es gibt aber auch schöne Flecken an der RUB. Im Sommer lässt es sich schön auf den Wiesen vor den G-Gebäuden chillen und der botanische Garten ist immer wieder einen Besuch wert.

Ruhr-Uni gleich Selbstmord-Uni?

Nein, das stimmt zum Glück nicht, das ist nur eine Legende. Irgendwann hat sich in der Tat mal irgendeiner, aber kein Student, von einem unser Gebäude gestürzt. Die Betonung liegt aber auf einer! Naja, und dann gab es wohl irgendwann mal eine Umfrage zum Thema "Selbstmorde an deutschen Universitäten", wo die RUB diesen einen Fall veröffentlicht hatte. Und warum dann der Ruf? Tja, neben ihr nahmen nicht viele Unis an der Umfrage teil.

Passierschein A 38?

Das ist doch aus „Asterix erobert Rom“, oder? Ja, das ist richtig, aber auch der Untertitel einer Bochumer StudiVZ-Gruppe – sofern es sie und das StudiVZ noch gibt. Für Unerfahrene und Orientierungslose kann das Umherirren und Suchen wie beim Passierschein A 38 manchmal Alltag an der RUB werden. Bis man das Raumkonzept durchschaut hat, dauert es manc(C) Ruhr-Universität Bochumhmal seine Zeit. Und wir schwören, dass es noch immer erfahrende Dozenten gibt, die auf Studenten angewiesen sind, um den Raum ihrer nächsten Vorlesung zu finden.

Aber keine Sorge, wir werden genug Schilder als Wegweiser aufhängen, damit ihr immer die richtigen Räume findet. Und ansonsten findet sich hier zumindest auch noch ein Lageplan der Gebäude auf dem Campus.

Bochum, wo wir das Studium in vollen Zügen genießen!

Die meisten lieben wohl wirklich ihr Studium, der Spruch bezieht sich allerdings auf die Situation unserer U-Bahn-Linie, die zu Stoßzeiten meistens einem Kuschelzug gleicht.

Copyright Bilder: © Ruhr-Universität Bochum